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Mittwoch, 3. Februar 2010IDéNum: Das Bürgerzertifikat in FrankreichKommentare
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Hallo, im Bereich der Online-Zertifikate tut sich also etwas. Da der Handel im Internet gewaltig zunimmt, sind solche Initiativen wie die E-Rechnung in Österreich einfach eine Notwendigkeit. Die Kreditkarte ist für Transaktionen im Netz zu einfach zu missbrauchen - dafür wurde sie ja auch nie entwickelt.
das verdeutlicht wieder die ambivalenz des technischen fortschritts: wo mehrwert / produktivität für den menschen generiert wird, lauern auch gefahren, dass die technik missbraucht werden kann...
So lange die Technik für den einfachen Bürger nicht durchschaubar oder zumindest nachvollziehbar wird -- und keiner wird mir erzählen, dies sei bei Zertifikaten der Fall -- werden solche Techniken nicht Akzeptanz erfahren. Das Internet als Medium muss sich erst noch von seiner Technik lösen und auch mit wenig Grundverständnis bedienbar sein, was heute die Nerds sind und früher die Automechaniker, die alleine in der Lage waren ein Auto zu fahren (und zu bauen) werden später alle Menschen sein.
Ich frag mich an dieser Stelle immer wieder, ob den so etwas wirklich gebraucht wird und das gerade in Frankreich. So was würde man eher von Ländern wie USA oder gar Deutschland denken.
Gruss Fabian
Ich sehe in solchen Zertifikaten schon eine Notwendigkeit. Der Ansatz, dieses aber nur (dazu nicht einmal verpflichtend) beim User und nicht auch bei den Händlern anzuwenden ist falsch. Die Sicherheit müsste von beiden Seiten ausgehen, schließlich gibt es schwarze Schafe nicht nur auf der Kundenseite. Hierbei spielt es auch nicht zwingend eine Rolle, ob Deutschland, Norwegen, Finnland, Frankreich und was weiß ich nicht was. Das Internet geht um die ganze Welt, daher sollte schnellstmöglich global für Sicherheit gesorgt werden.
Schwierig ist es, keine Frage. Das Web entwickelt sich immer schneller und die Sicherheit bleibt oft auf der Strecke und die Kriminellen im WWW sind meist schneller als der Fortschritt, daher kann die Sicherheit nicht hoch genug sein. @Bastian Der Bürger muss und will auch nicht alles verstehen. Es reicht das bloße Gefühl, dass er sich sicher bewegen kann und das kann man mit Sicherheitsmaßnahmen signalisieren, auch ohne Verständnis dazu. Wenn man versuchern würde, alles für den Bürger verständlich und nachvollziehbar zu machen, dann würden wir noch Jahrzehnte zurückliegen.
Fabian hat es auf den Punkt gebracht. Das kann ich nur Unterstreichen.
Für einen weltweiten elektronischen Identitätsnachweis gibt es in der Schweiz die SuisseID. Diese entspricht den Richtlinien der Schweizerischer (ZertES) und europäischer Gesetzgebung (ETSI). Nur zur Vollständigkeit obiger Beispiele.
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