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Mittwoch, 11. Juni 2008PrivacyBox: vorratsdatenfreie Kommunikation?Kommentare
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Anonymisierungsdienste können zwar speichern, mit den Daten kann jedoch niemand etwas anfangen- auch nach dem 1.1.09 nicht. Auch nach dem VDS-Gesetz sind Tor-Server z.B. nicht verboten. Die German Privacy Foundation betreibt z.Zt. vier davon...
Burks
Bin jetzt Teil von PrimeLife http://www.primelife.eu/ , einem EU Projekt zum Identity Management. Es gibt jede Menge Anon-Dienste. TOR ist wohl der bekannteste. Sonderlich benutzbar finde ich die Dinger derzeit noch nicht (lahm).
Abgesehen davon fand ich es sehr aussagereich, dass der Bundestag einerseits die Spionage bei der T-elekom verurteilt und gleichzeitig mit dem BKA-Gesetz die Befugnisse der Datensammlung erweitert.
Ich bitte um Erläuterung, weshalb mit den von Anonymisierern zu speichernden Vorratsdaten "niemand etwas anfangen" kann.
Wir halten das für eine nützliche Lösung, um hoffentlich bald mehr Zuschriften von "tipsters" aus den Großkanzleien zu bekommen:
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/1849-Service-fuer-Whistleblower.html
Die Speicherpflicht betrifft das Gebiet der BRD, was aber machen die Spitzel mit denen aus Vietnam - Nord Korea - Thailand - Puerto Rico - Mexiko - Iran - Lybien - Kuba u.v.m? Augenwischerei und Volksverarschung hoch drei! Die Listen der Anonymisierungsdienste übertreffen bei mir 180 Abrufmöglichkeiten, teilweise Mix-Proxy-Kaskade und gleichzeitig belegt mit Remail-Funktion. Diese Datenflut wird denen im Halse stecken bleiben und dies ist auch gut so! MVS Spitzel sind mir zu wieder ...
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