Montag, 30. August 2010
In der Zeit vom 15.-17. September 2010 findet der 19. Deutsche EDV-Gerichtstag in Saarbrücken statt. Rahmenthema ist in diesem Jahr: „IT@Recht – Auf dem Weg zur Justiz 2.0? – IT und Recht in der Netzgesellschaft“
Informationen zum vorläufigen Programm und den einzelnen Arbeitskreisen liegen bereits auf der Website des EDV-Gerichtstages.
Anmeldeschluss ist der 6. September 2010. Verspätete Anmeldungen sind nur noch gegen eine Gebühr von 20€ möglich.
Wie bereits in den Vorjahren wird des LAWgical-Team auch diesmal wieder live von der Veranstaltung berichten. Aktuelle Informationen bietet auch der Twitter-Feed des EDV-Gerichtstages.
Blogger und Twitterer, die vom oder über den EDV-Gerichtstag berichten wollen, werden gebeten, das Tag "edvgt2010" zu verwenden.
Offizielle Pressemitteilung zum 19. Deutschen EDV-Gerichtstag
IT und Recht in der Netzgesellschaft: Sind wir auf dem Weg zur Justiz 2.0?
In Gerichten und Anwaltskanzleien werden zeitgleich viele Akten bearbeitet, ergänzt und auch mündlich besprochen. Doch was ist rechtsverbindlich, wenn diese Akten digital verarbeitet werden. Ersetzt die elektronische Signatur eine Unterschrift auf Papier? Ist ein gescanntes Dokument rechtssicher? Und wie bildet man umfangreiche Ermittlungsverfahren elektronisch ab, so dass jeder Beteiligte weiß, wann er auf welche Akten zugreifen darf? Antworten auf diese Fragen geben rund 600 Juristen und IT-Experten, die aus ganz Europa nach Saarbrücken reisen. Vom 15. bis 17. September findet dort auf dem Universitätscampus der 19. Deutsche EDV-Gerichtstag statt.
Im Mittelpunkt des EDV-Gerichtstages steht das Thema „IT und Recht in der Netzgesellschaft. Auf dem Weg zur Justiz 2.0?“. Dabei geht es vor allem um die elektronische Akte bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und in der Anwaltschaft. Diese erleichtert die komplizierten Verwaltungsabläufe, bringt aber auch zahlreiche rechtliche und technische Probleme mit sich. Schwierigkeiten bereiten zum Beispiel umfangreiche Ermittlungsverfahren, die so genannten Umfangsverfahren, bei denen oft gegen mehrere Tatverdächtige in verschiedenen Bundesländern ermittelt wird. Wie man hierfür die Abläufe vereinfachen und digital unterstützen kann, analysieren die Experten bei der Tagung in Saarbrücken.
In verschiedenen Workshops wird es außerdem um den Datenschutz und die Vorratsdatenspeicherung sowie die Sicherheit in der Kommunikation und sozialen Netzwerken gehen. Die Europäische EDV-Akademie des Rechts (EEAR) in Merzig wird über das rechtssichere Scannen informieren. Außerdem wird die Barrierefreiheit von IT-Anwendungen in der Justiz behandelt, und es stellen sich verschiedene freie juristische Internetprojekte vor. Für das diesjährige Gastland Österreich gibt Dr. Martin Schneider, Leitender Staatsanwalt des Bundesministeriums für Justiz der Republik Österreich, einen Überblick über österreichische Projekte zum Thema „Elektronische Justiz“. Auf einer begleitenden Firmenausstellung werden außerdem IT-Lösungen für die Justiz, spezielle Anwaltssoftware, allgemeine juristische Programme, elektronische Datenbanken, Sicherheitssoftware und Literatur angeboten.
Der EDV-Gerichtstag begleitet seit 19 Jahren die EDV-Entwicklungen und die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs in der Justiz. Der internationale Kongress hat sich mit mehr als 600 Teilnehmern zu einer der bundesweit größten Juristen-Tagungen entwickelt. Er wird von dem Saarbrücker Professor und Rechtsinformatiker Prof. Dr. Maximilian Herberger organisiert. Gemeinsam mit der juris GmbH verleiht der EDV-Gerichtstag auch in diesem Jahr den Dieter-Meurer-Förderpreis für eine herausragende innovative Arbeit auf dem Gebiet der Rechtsinformatik. Preisträger ist diesmal Professor Paul Ohm von der University of Colorado Law School (USA).
Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter: www.edvgt.de
Anfragen und Anmeldungen:
an den Deutschen EDV-Gerichtstag e.V.
Lehrstuhl Prof. Dr. Maximilian Herberger,
Universität Saarbrücken, Gebäude A 5.4,
66123 Saarbrücken, Tel. (0681) 302-5511, Fax (0681) 302-2591,
E-Mail : edvgt@jura.uni-sb.de
Internet: www.edvgt.de
Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610) richten.
Mittwoch, 7. April 2010
Kollege Philipp Herrmann, den ich vor einiger Zeit beim Links & Law-Stammtisch kennengelernt hatte, bat mich, auf eine Veranstaltung zum Thema "Informations- und Transaktionsfreiheit" in München hinzuweisen. Ich selbst kann aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen, aber das Thema liegt mir am Herzen und einige der angekündigten Redner sind mir persönlich bekannt. So komme ich der Bitte gerne nach.
Informations- und Transaktionsfreiheit - auf diesen Grundlagen hat sich das Internet erfolgreich entwickelt. Neuerdings wird dies aber durch Internetsperren, Internetverbannungen und Internetmonopole in Zweifel gezogen. Das europäische zentrum für e-commerce und internetrecht (www.e-center.eu), der größte europäische Think Tank für IT-Rechtssicherheit, ist darüber besorgt und veranstaltet daher in Kooperation mit dem Münchner Unternehmen Faktor Logik und der Münchner Rechtsanwaltskanzlei teclegal Habel Rechtsanwälte am Rande der Internet World Fachmesse die "Münchner IT-Freiheit", ein Event bei dem folgende Speaker referieren und mit Ihnen diskutieren werden:
- Rechtsanwälte Dr. Oliver Habel und Dr. Thomas Stögmüller, teclegal Habel Rechtsanwälte, München (Netzneutralität - Dürfen Netzbetreiber diskriminieren, privilegieren oder eine "Datenautobahnmaut" verlangen?)
- Dr. Georg Schwarz, Faktor Logik, München (Freiheit im Zugang zur Rechtsinformation – www.checkmycase.com)
- Prof. Dr. Wolfgang Zankl, Universität Wien, Direktor des e-center (Informations und Transaktionsfreiheit im Internet)
Die Veranstaltung findet am 13. April 2010 in München statt. Bei Interesse an der Teilnahme oder Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen unter office@e-center.eu zur Verfügung.
Anmelden kann man sich auch über XING.
Freitag, 19. Juni 2009
Am 4. und 5. Juni 2009 fand in Wien der mittlerweile 3. IT-Rechtstag statt. Der vom Verein „Infolaw“ veranstaltete IT-Rechtstag geht auf die Initiative von Prof. Andreas Wiebe, der die WU-Wien mittlerweile in Richtung Göttingen verlassen hat, zurück und wird inzwischen jährlich von ihm und seinem (ehemaligen) Team organisiert. Der diesjährige IT-Rechtstag behandelte das Schwerpunktthema „Persönlichkeitsschutz im Internet“ sowie die Themen „Softwarerecht“ und „E-Commerce und Datenschutzrecht“.
Die Beiträge wurden, wie jedes Jahr, von Vortragenden aus der Forschung und Lehre, Behörden, Gerichts- und Anwaltspraxis, sowie aus der Wirtschaft aufbereitet. Ein Höhepunkt war sicherlich die Podiumsdiskussion zum Thema „Meinungsfreiheit vs Persönlichkeitsschutz im Internet - brauchen wir neue Regeln?“ bei der die Diskutanten aus Anwaltei und Presse interessante Aussagen tätigten. Die Vertreter aus der Anwaltei führten zur Problematik der Notwendigkeit von neuen Normen aus, dass bisher zwar immer beim Auftreten von neuen Sachverhalten der Ruf nach neuen Regeln laut geworden sei, diese aber zu 95% immer mit den bestehenden Rechtsregeln sinnvoll gelöst werden konnten. Die Vertreter aus dem Pressebereich mahnten eine stärke Selbstdisziplin und einen verstärkten Opferschutz an, ein anzumerkender Nebenaspekt dabei war aber, das im gleichen Atemzug Beispiele aus der Praxis dargestellt wurden und die Diskutanten dabei die Nachnamen der Täter immer mit dem ersten Buchstaben abkürzten, während sie die Opfer immer beim vollen Namen nannten. Schade in diesem Zusammenhang war, dass die geplanten Änderungen der Persönlichkeitsrechte durch das Familienrechtsänderungsgesetz 2008 keinen Eingang in die Diskussion fanden. Insgesamt kann aber berichtet werden, dass die Zuhörer eine spannende Diskussion auf hohem Niveau erleben durften, bei der auch die knackigen Kommentare von Frau MR Dr. Kotschy nicht fehlten.
Die gut besuchte Veranstaltung hat mittlerweile ihren festen Platz in Österreichs Veranstaltungskalender gefunden und es bleibt zu hoffen, dass Infolaw, trotz des weggangs von Prof. Wiebe in der Lage sein wird 2010 verkünden zu können: Nummer 4 lebt.
Gastbeitrag von Mag. Dr. Kai Erenli
Freitag, 13. März 2009
NIFIS e.V. - die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit lädt alle Interessierten recht herzlich dazu ein, sich auf dem 2. NIFIS-Forum für angewandte Informations-Sicherheit am 26. März 2009 aus erster Hand über aktuelle Trends und Risiken, die die Sicherheit von morgen bestimmen werden, zu informieren.
Das NIFIS-Forum soll den Mitgliedern und „Freunden“ von NIFIS eine Plattform schaffen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Informations- und Internetsicherheit zu informieren uns auszutauschen.
Die Teilnehmer erwartet ein interessantes Programm mit hochkarätigen Referenten, praxisbezogenen Vorträgen und sicherlich spannenden Diskussionen zu aktuellen Sicherheitsthemen. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden aktuelle Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Die Teilnahme am NIFIS-Forum ist kostenfrei.
Termin: 26. März 2009, 11.30 - 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Titania Event Theater, Basaltstraße 23, 60487 Frankfurt
Agenda:
- 11.30 - 11.45
Begrüßung
Dr. Thomas Lapp, IT-Kanzlei Dr. Lapp - Vorstand NIFIS e.V. - 11.45 - 12.00
Sicherheitsphilosophie und die sich daraus ergebenden Managementnotwendigkeiten
Prof. Dr. Maximilian Herberger, IFRI - 12.00 - 12.45
Frühwarnsysteme im Internet
Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Ifis - 12.45 -13.30
Mittagspause - 13.30 - 14.15
Sichere IT als Grundlage zuverlässiger Geschäftsprozesse
Ingrid Dubois, dubois it-consulting - 14.15
Betrieb vorübergehend wegen Strahlung geschlossen –
Assessment einer betrieblichen Störung
Thomas Teichmann, Schmitz & Teichmann - 15.00 -15.15
Pause - 15.15 - 15.45
Vorstellung des neuen Datenschutz-eLearning-Tools
Rainer Eßig, Systemhaus ESSIG / Dr. Thomas Lapp, IT-Kanzlei Dr. Lapp - 15.45 - 16.30
Data Leak Prevention (DLP) -
kontrollierter Informationsfluss als Allzweckwaffe zum Schutz vor Wirtschaftsspionage?
Manfred Rothkuogel, Controlware GmbH - 16.30 - 17.00
Abschlussdiskussion / Zusammenfassung
Update: Das für den 26. März geplante 2. NIFIS-Forum für angewandte Informationssicherheit kann leider nicht wie geplant stattfinden. Die Veranstalter habe das Forum aus organisatorischen Gründen abgesagt. Eventuell wird die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Ralf Zosel hat es in seinem gestrigen Beitrag bereits angedeutet - er ist auf der morgen beginnenden IRIS 2009 in Salzburg vertreten. Gleich zu Beginn der Tagung ab 10.30 Uhr stellt er dort "Beck 2.0 - Community-Elemente beim Beck-Verlag" im Rahmen des Workshops "Rechtsinformation I" vor.
Ich kann leider erst am Abend nach Salzburg kommen - dort referiere ich dann am Freitag ab 16.00 Uhr im Rahmen des Workshops "Anwendungen" zum Thema "Semantic-Web-Technik in juristischen Online-Anwendungen - Ziele und Ideen", basierend auf den Grundaussagen meiner Doktorarbeit.
Dienstag, 24. Februar 2009
Prof. Dr. Fritjof Haft hält am Donnerstag, 26. Februar 2009, um 18.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Zeitgemäße Rechtsanwendung in der modernen Informationsgesellschaft“ an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Wie NIEDERLAUSITZ aktuell meldet, wird der Referent "Möglichkeiten praxisgerechter IT-Lösungen in der heutigen Rechtsanwendung darstellen und einen realistischen Ausblick auf den künftigen Einsatz moderner IT-Werkzeuge bei der juristischen Arbeit, sei es in der gerichtlichen oder anwaltlichen Praxis, geben". Veranstalter ist die Juristische Gesellschaft Frankfurt (Oder). Alles Weitere bei niederlausitz-aktuell.de.
Schade, dass Professor Haft seinen Vortrag nicht in Salzburg bei der zeitgleich stattfindenden IRIS 2009 hält - da hätte ich ihn mir sicher angehört.
Dienstag, 20. Januar 2009
Am 21.01.09 wird Prof. Dr. Ulrich Stelkens seine Antrittsvorlesung an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften (DHV) Speyer halten. Das wird in einer Pressemitteilung von gestern angekündigt.
Stelkens ist einer der Väter von Saarheim, einem ausgezeichneten E-Learning-Projekt. Dem liegt die pfiffige Idee zugrunde, die inzwischen 112 Übungsfälle zum Staatsrecht und Verwaltungsrecht in einer "virtuellen Stadt" anzusiedeln. Es gibt einen Stadtplan von Saarheim, ein Verzeichnis wichtiger Grundstücke, Charakterisierungen der handelnden Personen, sogar eine eigene Homepage der Stadt u.v.m.
Meine Glückwünsche an Herrn Professor Stelkens und vor allem auch an die DHV Speyer!
Sonntag, 18. Januar 2009
Das Institut für Rechtsfinformatik in Hannover bietet einen "Grundkursus im IT-Recht" an. Die kostenpflichtige Seminarreihe richtet sich an Mitarbeiter von klein- und mittelständischen Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer. Es gibt vier Module mit jeweils zwei Terminen im März zu folgenden Themen: - Einführung in das IT-Recht / Datenschutz und Datensicherheit
- Recht des elektronischen Handels / Rechtskonform im Internet werben
- Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht / Rechtlich sicheres Gestalten von Webauftritten
- Internet und E-Mail am Arbeitsplatz / E-Mail-Archivierung / Steuerrechtliche Besonderheiten / Computerstrafrecht / Abmahnungen
Mehr Informationen dazu auf der Website des Instituts und der Pressemitteilung vom 16.01.09.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Beim "1. Internationalen Links & Law Stammtisch" habe ich Protokoll geführt und das sogleich im beck-blog veröffentlicht. Dabei hätte das auch gut ins LAWgical gepasst. Hier kann ich aber noch ergänzen, dass sich Dr. Stephan Ott leider um den Podcast nach der Veranstaltung gedrückt hat. Mal sehen, beim nächsten Mal klappt es bestimmt.
Wer sich für die nächste Ausgabe des Stammtischs interessiert, sollte die News-Seite von Links & Law im Blick behalten.
Dienstag, 20. Mai 2008
Am 03.06.08 veranstaltet der Lehrstuhl von Prof. Dr. Borges gemeinsam mit der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer eine Seminartagung zum Thema "Aktuelle Rechtsfragen bei Internetportalen" an der Ruhr-Universität Bochum. Tagungsprogramm und Anmeldeformular sind auf georgborges.de verlinkt (wobei der Uni-Server leider gerade nicht erreichbar ist). Die Teilnahmegebühr beträgt 69 € bzw. 25 € ermäßigt.
Ich danke Tobias Mühlenbrock für die freundliche Einladung, kann aber aus terminlichen Gründen leider wieder nicht teilnehmen.
Donnerstag, 24. April 2008
Morgen startet der erste Live-Podcast aus der Jugendarrestanstalt Düsseldorf-Gerresheim. Auf der neuen Website podknast.de werden künftig zweimal im Monat neue Beiträge erscheinen. Produziert wird die Sendung von verurteilten jugendlichen Straftätern, die aus ihrem Knast-Alltag berichten.
Unterstützung erhalten die Jugendlichen von Rechtsanwalt Marc Quandel, der seine jahrelange Podcast-Erfahrung mit joora.de, das jetzt als jura-to-go.de firmiert, einbringt. Der hat auch kräftig die Werbetrommel gerührt, siehe etwa diese Ankündigung.
Ich wünsche allen Beteiligten einen guten Start und viel Erfolg mit dem ambitionierten Projekt! Falls Unterstützung z. B. in Form einer Mitmach-Wiki-Seite gewünscht wird (etwa nach diesem Vorbild), steht das JuraWiki gerne zur Verfügung.
Mittwoch, 16. April 2008
Am kommenden Mittwoch, 23.04.08 ab 18:00 Uhr, findet in München das erste WikiTreffen statt. Vorbild sind die Treffen, die seit 2003 in Saarbrücken stattfanden, siehe hierzu schon LAWgical vom 07.02.08.
Jeder, der sich irgendwie für Computer und Recht interessiert, ist herzlich eingeladen. Themenvorschläge sind bisher: - kurze Einführung in die JuraWikiGeschichte und das Konzept der WikiTreffen
- Was gibt's in München bisher schon in dieser Richtung?
- Kleine Demonstration des JuraWikiLivePodcast
- Juristische Informationen im Internet - Welche Möglichkeiten bieten sich für Lehrende und Lernende?
Das ganze wird auf der Seite WikiTreffenInMünchen im JuraWiki koordiniert. Hier kann sich auch jeder noch an der Vorbereitung beteiligen.
Ich bin gespannt und werde dann berichten.
Donnerstag, 3. April 2008
Da ich dieses Jahr wieder nicht bei der re:publica bin, habe ich aus der Ferne eine kleine Sammlung begonnen mit - vor allem durch die Juristen-Brille betrachtet - interessanten Dingen von der und über die Tagung. Die gibt es auf der Seite "RePublica" im JuraWiki. Ich freue mich über zweckdienliche Hinweise.
Donnerstag, 20. März 2008
Lassen grundlegende Veränderungen in den Arbeitstechniken die Ergebnisse - eben das, was als Recht gesprochen wird, - wirklich unberührt? Konkret etwa: wird das Recht durch mehr Informationen 'besser' - oder wird es zukünftig eher 'gegoogelt'?
Diesen Fragen wird Prof. Dr. Hans-Joachim Strauch in seiner Eröffnungsrede zum 3. Merziger Datenbankenforum Recht am 22.04.08 nachgehen. So steht es in der Ankündigung der Europäischen EDV-Akademie des Rechts (EEAR).
Professor Strauch geht also davon aus, dass die Qualität der Rechtsprechung leidet, wenn versucht wird, die zunehmende Fülle an Informationen (ausschließlich?) durch Google zu erschließen. Warum ist das eigentlich so? Das Hauptkriterium für Google ist die Popularität einer Website und das kann im juristischen Kontext gefährlich sein. Werden beispielsweise beliebte Gesetzessammlungen nicht mehr gepflegt, kann es Jahre dauern, bis sie bei Google von der Spitze der Trefferliste verschwinden.
Zwar lässt sich über die erweiterte Suche auch Google gezielter für die juristische Recherche einsetzen und in Google Coop gibt es interessante Ansätze für kollaborative Recherchen. Aber in den speziellen juristischen Datenbanken ist nun mal einfach mehr drin, vor allem auch Meta-Informationen, die gezielte Abfragen auf die Daten ermöglichen, so dass z. B. das Außerkrafttreten einer Norm berücksichtigt werden kann.
Das verspricht, eine spannende Diskussion in Merzig zu werden. Dabei wird man bestimmt beklagen, dass viele sofort losrecherchieren in der Hoffnung, so um das Nachdenken herum zu kommen. Das funktioniert aber nur in seltenen Glücksfällen - jedenfalls nach heutigem Stand der Technik.
Vor einem Jahr war ich das erste Mal beim Merziger Datenbankforum Recht und das war eine sehr interessante Veranstaltung (siehe LAWgical vom 17.04.07). Die Anmeldung ist auch diesmal wieder online möglich. Ob ich selbst teilnehmen kann, wird sich noch zeigen.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Die Arbeitsgruppe Identitätsschutz im Internet e.V. (a-i3) ist nach eigenen Angaben eine "unabhängige, interdisziplinäre Organisation, die sich den Identitätsschutz im Internet zur Aufgabe gemacht hat". In diversen Jurablogs machen sie immer wieder von sich reden.
Jetzt hat mich Tobias Mühlenbrock ( hier sein yasni-Profil) auf das 3. interdisziplinäre Symposium am 22. und 23. April in Bochum aufmerksam gemacht. Auf der Website des Vereins heißt es dazu: "Gegenstand der Tagung sind rechtliche und technische Aspekte bei Internetportalen, insbesondere auch bei den von der Bundesregierung geplanten Bürgerportalen." (siehe auch schon Handakte vom 26.02.08)
Schade nur, dass der Termin mit dem 3. Merziger Datenbankforum kollidiert.
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